Fahrzeugeinrichtung Schweiz

Häufige Fragen zur Fahrzeugeinrichtung

28 Fragen, die uns Handwerksbetriebe aus der ganzen Schweiz am häufigsten stellen — von den Kosten über die Montagedauer bis zur Ladungssicherung. Antworten aus der täglichen Arbeit in unserer Werkstatt in Wünnewil-Flamatt, nicht aus dem Prospekt.

Kosten und Finanzierung

Was eine Fahrzeugeinrichtung kostet, was im Preis steckt und wie sie sich bezahlen lässt.

Was kostet eine Fahrzeugeinrichtung in der Schweiz?

Eine Grundausstattung mit Bodenplatte, Wandverkleidung und Basis-Regal beginnt bei CHF 3'000, Komplettlösungen liegen zwischen CHF 8'000 und CHF 15'000. Der Preis hängt vom Fahrzeugtyp und vom Umfang ab: Einzelne Komponenten starten deutlich tiefer — Zurrpunkte ab CHF 45, eine Bodenplatte ab CHF 450. Gebrauchte Einrichtungen gibt es ab etwa CHF 1'500. Fahrzeugeinrichtung Schweiz erstellt jede Offerte nach einer Aufnahme des konkreten Fahrzeugs.

Alle Preise und Rechenbeispiele

Was ist im Preis enthalten?

Im Preis enthalten sind Beratung, Planung, Material, Montage und die Bodenplatte. Montagekosten werden nicht separat verrechnet. In der Region Bern, Thun und Burgdorf ist die Anfahrt kostenlos.

Kann ich die Fahrzeugeinrichtung in Raten bezahlen?

Ja. Fahrzeugeinrichtung Schweiz bietet Ratenzahlung über 12 bis 36 Monate ohne Zinsaufschlag. Alternativ lässt sich die Einrichtung in einen bestehenden Fahrzeug-Leasingvertrag integrieren. Für Flotten gibt es Sonderkonditionen.

Gibt es Rabatt, wenn ich mehrere Fahrzeuge ausrüsten lasse?

Ja, ab drei Fahrzeugen gibt es Flottenrabatte. Der Vorteil ist nicht nur der Preis: Werden mehrere Fahrzeuge identisch eingerichtet, findet jeder Mitarbeitende in jedem Fahrzeug dasselbe am selben Ort.

Lohnt sich eine Fahrzeugeinrichtung wirtschaftlich?

Der grösste Hebel ist die eingesparte Suchzeit. Kunden von Fahrzeugeinrichtung Schweiz sparen nach eigener Erhebung rund 45 Minuten pro Arbeitstag, die sonst für das Suchen von Werkzeug draufgehen. Bei einem Stundensatz von CHF 85 entspricht das über CHF 15'000 pro Fahrzeug und Jahr. Dazu kommen weniger Materialschäden und ein höherer Wiederverkaufswert des Fahrzeugs.

Gibt es auch gebrauchte Fahrzeugeinrichtungen?

Ja, gebrauchte Einrichtungen sind ab rund CHF 1'500 erhältlich. Sie eignen sich vor allem für Fahrzeuge, die nur noch wenige Jahre im Einsatz stehen, oder als Einstieg für junge Betriebe.

Fahrzeuge, Planung und Passform

Welche Transporter sich einrichten lassen und wie die Planung abläuft.

Passt eine Fahrzeugeinrichtung in jeden Transporter?

Die Systeme sind modular und passen in alle gängigen Transporter: Ford Transit und Transit Custom, VW Crafter und Transporter, Mercedes Sprinter und Vito, Fiat Ducato, Iveco Daily, Toyota Proace, Renault Trafic, Opel Vivaro und Citroën Jumpy. Vor der Montage wird das Fahrzeug ausgemessen und die Einrichtung exakt für dieses Modell geplant.

Funktioniert das auch bei älteren Transportern?

Ja. Die modularen Systeme passen in alle gängigen Transportermodelle ab Baujahr 2000. Bei älteren Fahrzeugen lohnt sich die Frage, wie lange sie noch im Einsatz bleiben — die Einrichtung lässt sich später auf ein neues Fahrzeug übertragen und überlebt den Transporter in der Regel.

Was bedeuten L1, L2, L3 und H1, H2, H3 bei Transportern?

Der Buchstabe L steht für die Länge, H für die Höhe. L1 ist der kurze Radstand, L2 der mittlere, L3 der lange, L4 die verlängerte Variante. H1 bezeichnet das Flachdach, H2 das Hochdach, H3 das Superhochdach. Ein «Transit L2H2» ist also ein Ford Transit mit mittlerem Radstand und Hochdach. Die Angabe steht meist im Fahrzeugausweis oder in der Modellbezeichnung und bestimmt, wie viel Regalfläche in den Laderaum passt.

Kann ich ein Leasing- oder Mietfahrzeug einrichten lassen?

Ja, das ist problemlos möglich, sofern der Leasinggeber zustimmt. Die Befestigung erfolgt über die Serienbefestigungspunkte des Fahrzeugs oder mit rückstandsfreien Klemm- und Klebeverbindungen — es wird nicht in die Karosserie gebohrt. Bei der Rückgabe lässt sich die Einrichtung ohne Schäden ausbauen.

Für welche Branchen richten Sie Fahrzeuge ein?

Fahrzeugeinrichtung Schweiz rüstet Fahrzeuge für alle Handwerksbranchen aus: Elektriker, Sanitär und Heizung, Bau und Renovation, Schreiner, Reinigungsfirmen, Gartenbau und Glasbau. Jede Branche bekommt eigene Anpassungen — ein Elektrikerfahrzeug braucht Kabeltrommelhalter und Kleinteilemagazine, ein Sanitärfahrzeug Rohrhalter, ein Glaser ein Innengestell mit Filzauflagen.

Lösungen nach Branche

Wie läuft die Planung ab?

Am Anfang steht ein Beratungsgespräch, in dem der Arbeitsalltag aufgenommen wird: Welches Material ist täglich dabei, was nur gelegentlich, was muss griffbereit sein. Danach wird das Fahrzeug ausgemessen und die Einrichtung geplant. Erst wenn die Planung steht, wird der Montagetermin vereinbart.

Beratung vereinbaren

Montage und Ablauf

Wie lange das Fahrzeug steht und wie der Einbau organisiert ist.

Wie lange dauert der Einbau einer Fahrzeugeinrichtung?

Eine Standardausstattung wird über ein Wochenende montiert: Das Fahrzeug wird am Freitagabend abgegeben und ist am Montagmorgen fertig eingerichtet. So geht kein Arbeitstag verloren. Aufwendige Einrichtungen mit vielen Sonderanfertigungen brauchen zwei bis vier Tage.

Montieren Sie auch am Wochenende?

Ja, die Wochenendmontage ist der Normalfall und kostet keinen Aufschlag. Bei mehreren Fahrzeugen wird die Montage auch über die Betriebsferien gelegt, damit der Betrieb durchgehend fahren kann.

Wo wird die Fahrzeugeinrichtung eingebaut?

Der Einbau erfolgt in der Werkstatt in Wünnewil-Flamatt im Kanton Freiburg, rund 15 Minuten von Bern. Montiert wird für Betriebe in der ganzen Schweiz; in der Region Bern, Thun und Burgdorf ist die Anfahrt kostenlos.

Standort Flamatt

Arbeiten Sie in der ganzen Schweiz?

Ja. Der Sitz ist in Wünnewil-Flamatt, eingerichtet wird für Betriebe in der gesamten Deutschschweiz und der Romandie. Für Kunden aus entfernteren Regionen wird die Anfahrt in der Offerte ausgewiesen.

Kann ich mein Fahrzeug während der Montage nutzen?

Während des Einbaus steht das Fahrzeug in der Werkstatt. Genau deshalb wird über das Wochenende montiert: Freitagabend abgeben, Montagmorgen abholen. Wer sein Fahrzeug auch am Wochenende braucht, sollte das bei der Terminvereinbarung ansprechen.

Recht und Sicherheit in der Schweiz

Was Schweizer Vorschriften zur Ladungssicherung verlangen und was nicht.

Ist Ladungssicherung im Handwerkerfahrzeug Pflicht?

Ja. Das Schweizer Strassenverkehrsgesetz verlangt, dass die Ladung so gesichert ist, dass sie auch bei einer Vollbremsung oder einem Ausweichmanöver niemanden gefährdet. Das gilt für jedes Fahrzeug, unabhängig von Grösse und Gewicht — ein loser Werkzeugkoffer im Laderaum ist bereits ein Verstoss.

Ladungssicherung im Detail

Was droht bei ungesicherter Ladung?

Bei Verkehrskontrollen sind Bussen bis CHF 5'000 möglich. Kommt es zu einem Unfall, kommen strafrechtliche Folgen und Probleme mit der Versicherung dazu: Wer die Ladung nicht gesichert hat, riskiert, dass die Versicherung Leistungen kürzt oder Rückgriff nimmt.

Muss eine Fahrzeugeinrichtung behördlich abgenommen werden?

Eine separate Abnahme ist für eine fachgerecht eingebaute Fahrzeugeinrichtung nicht nötig, solange sie fest verschraubt ist, die Fahrzeugabmessungen nicht verändert und das zulässige Gesamtgewicht eingehalten wird. Massgeblich ist die Einhaltung des Strassenverkehrsgesetzes, nicht eine Prüfplakette. Wer unsicher ist, klärt das vor dem Umbau mit dem kantonalen Strassenverkehrsamt.

Welche Zugkraft müssen Zurrgurte haben?

Für gewerbliche Transporte sollten Zurrgurte mindestens 2'000 kg Zugkraft aufweisen. Die von Fahrzeugeinrichtung Schweiz eingesetzten Gurte schaffen 2'500 kg. Entscheidend ist neben der Zugkraft die Verankerung: Ein starker Gurt an einem schwachen Befestigungspunkt sichert nichts.

Was ist der Unterschied zwischen Zurrgurten und Zurrschienen?

Zurrgurte sind flexible Gurte für gelegentliches Sichern. Zurrschienen sind fest mit dem Fahrzeug verschraubte Schienen, in die sich Gurte an beliebiger Stelle einhängen lassen. Wer täglich unterschiedlich belädt, fährt mit Zurrschienen besser: Der Befestigungspunkt wandert mit der Ladung mit.

Wie viel darf auf den Dachträger?

Die Standard-Dachträger sind für 75 kg Nutzlast ausgelegt, Schwerlastsysteme für bis zu 100 kg. Massgebend ist aber immer die zulässige Dachlast des Fahrzeugs — sie steht im Fahrzeugausweis und liegt bei vielen Transportern unter dem, was der Träger selbst tragen könnte. Bei fest montierten Dachträgern, welche die Fahrzeugabmessungen nicht überschreiten, ist kein Eintrag nötig.

Dachträger und Lastenträger

Garantie, Umbau und Fahrzeugwechsel

Was nach dem Einbau passiert — Erweiterung, Umzug ins neue Fahrzeug, Garantie.

Welche Garantie gibt es auf die Fahrzeugeinrichtung?

Auf alle Komponenten und die Montage gibt Fahrzeugeinrichtung Schweiz 3 Jahre Vollgarantie. Sie deckt Material- und Verarbeitungsfehler an Regalen, Schubladen, Führungsschienen, Verriegelungen und Bodenplatten. Auf Bauteile der ALU-TECH-Linie sind es 9 Jahre.

Was passiert mit der Einrichtung beim Fahrzeugwechsel?

Die Einrichtung wird ausgebaut und im neuen Fahrzeug wieder eingebaut. Der Grossteil der Komponenten lässt sich übernehmen; angepasst werden muss vor allem, was auf die Karosserie zugeschnitten ist, etwa Bodenplatte und Wandverkleidung. Der Umbau kostet einen Bruchteil einer Neuanschaffung. Weil Transporter typischerweise nach fünf bis sieben Jahren ersetzt werden, überlebt eine gute Einrichtung meist mehrere Fahrzeuge.

Kann ich die Einrichtung später erweitern?

Ja, und das ist ausdrücklich vorgesehen. Weil die Systeme modular auf Schienen sitzen, lassen sich Regalböden, Schubladenblöcke oder Koffergaragen später ergänzen, ohne das Bestehende zu ersetzen. Viele Betriebe starten mit einer Grundausstattung und bauen über die Jahre aus.

Wie viel Gewicht hält eine Schublade?

Standardschubladen tragen 40 kg. Mit verstärkten Führungsschienen sind 60 kg pro Schublade möglich — genug für Kabeltrommeln, Bohrhämmer oder komplette Werkzeugkoffer. Entscheidend ist der Vollauszug: Nur wenn die Schublade ganz herausfährt, kommt man auch an das, was hinten liegt.

Was, wenn etwas kaputtgeht?

Defekte Bauteile werden einzeln ersetzt, nicht das ganze System. Weil die Einrichtungen modular aufgebaut sind, lässt sich ein beschädigter Auszug oder ein verbogener Regalboden austauschen, ohne den Rest zu demontieren. Innerhalb der Garantiezeit ist das bei Material- und Verarbeitungsfehlern kostenlos.

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