10 Tipps für sichere Gefahrstofflagerung im Fahrzeug

Gefahrstoffe im Fahrzeug zu transportieren birgt erhebliche Risiken – von Explosionen durch Gaslecks bis hin zu schweren Verletzungen durch unsachgemässe Handhabung. Mit diesen 10 Tipps kannst du Sicherheit gewährleisten:
- Schutzausrüstung nutzen: Handschuhe, Schutzbrillen und Atemmasken schützen vor Chemikalien und Dämpfen.
- Gasflaschen sichern: Immer aufrecht lagern, Ventilkappen fest verschliessen und gegen Umkippen sichern.
- Belüftung gewährleisten: Effektive Luftzirkulation verhindert gefährliche Gasansammlungen.
- Ladungssicherungssysteme verwenden: Zurrgurte und Halterungen vermeiden Verrutschen und Schäden.
- ADR-Vorschriften einhalten: Gesetzliche Standards für Gefahrguttransporte beachten.
- Offenes Feuer vermeiden: Striktes Verbot von Flammen, Rauchen und Zündquellen.
- Zugelassene Verpackungen nutzen: Robuste, dichte Behälter verhindern Leckagen.
- Fahrzeug gegen Wegrollen sichern: Stabilisierung schützt vor Unfällen.
- Kennzeichnung prüfen: Frachtpapiere und Warnschilder müssen korrekt sein.
- Modulare Lagerungssysteme einsetzen: Spezielle Regale sorgen für Ordnung und Sicherheit.
Diese Massnahmen minimieren Unfälle, schützen Mitarbeitende und erfüllen gesetzliche Anforderungen. Sicherheit beginnt mit der richtigen Vorbereitung!
10 Tipps für sichere Gefahrstofflagerung im Fahrzeug
1. Persönliche Schutzausrüstung verwenden
Der Umgang mit Gefahrstoffen in Fahrzeugen erfordert den Einsatz von persönlicher Schutzausrüstung (PSA). Es ist wichtig, das Personal über mögliche Risiken und die notwendigen Schutzmassnahmen zu informieren [6]. Dies gilt besonders bei Arbeiten wie dem Be- und Entladen oder bei der Handhabung von Leckagen und Verschüttungen.
Warum spezialisierte Sicherheitsausrüstung unverzichtbar ist
PSA schützt vor direktem Kontakt mit gefährlichen Chemikalien, Dämpfen oder Spritzern. Dazu gehören Schutzhandschuhe, Schutzbrillen und – bei flüchtigen Substanzen oder unzureichender Belüftung – Atemschutzmasken. Achte darauf, dass die eingesetzte PSA immer auf die spezifischen Gefahrstoffe abgestimmt ist.
Regelmässige Kontrollen der PSA sind entscheidend. Beschädigte Handschuhe oder verschmutzte Schutzbrillen können ihre Schutzfunktion nicht mehr erfüllen und sollten sofort ersetzt werden. Hochwertige und gut gewartete PSA kann schwere Verletzungen verhindern.
Mit der passenden Schutzausrüstung schaffst du die Grundlage, um weitere Sicherheitsmassnahmen gezielt und wirksam umzusetzen.
2. Ventilkappen sichern und Flaschen aufrecht lagern
Gasflaschen zählen zu den gefährlichsten Stoffen, deren falsche Lagerung schwere Unfälle nach sich ziehen kann [5]. Um Schäden oder ein Umkippen zu vermeiden, ist es entscheidend, Gasflaschen immer aufrecht zu lagern und die Ventilkappen sicher zu verschliessen [5]. Diese grundlegenden Schritte verringern das Risiko von Leckagen und schaffen die Grundlage für weitere Sicherheitsmassnahmen.
Unfälle und Leckagerisiken vermeiden
Propan und Butan sind schwerer als Luft und sammeln sich bei einem Austritt im unteren Bereich eines Fahrzeugs [1]. Dadurch entsteht eine gefährliche, explosive Atmosphäre, die bereits durch einen kleinen Funken – etwa beim Betätigen eines Lichtschalters – zur Explosion führen kann [1].
Vor dem Transport ist es wichtig, die Ventile vollständig zu schliessen und die Ventilkappen fest anzubringen [1]. Solltest du ein Zischen hören, ist eine sofortige fachmännische Überprüfung notwendig. Diese einfache Vorsichtsmassnahme verhindert, dass sich während der Fahrt unbemerkt Gas im Fahrzeug ansammelt.
Gasflaschen sicher verstauen
Gasflaschen müssen so gesichert werden, dass sie weder verrutschen, umfallen noch herunterrollen können [2]. Achte darauf, dass die Flaschen stets aufrecht auf einer festen, trockenen und ebenen Fläche stehen und die Markierungen auf den Flaschen beachtet werden [1][2].
Zusätzlich sollten Gasflaschen niemals zusammen mit leicht entzündlichen oder selbstentzündlichen Stoffen gelagert werden. Diese Kombination erhöht das Risiko erheblich und verstösst gegen die Vorschriften für den Transport von Gefahrgut [5].
3. Ausreichende Belüftung sicherstellen
Neben der sicheren Lagerung von Gasflaschen ist eine effektive Belüftung entscheidend. Sie sorgt dafür, dass brennbare Gase, Dämpfe oder Stäube sich nicht in gefährlichen Konzentrationen ansammeln [1][5]. Besonders bei Gasen wie Propan und Butan, die schwerer als Luft sind, kann ohne ausreichende Luftzirkulation ein hohes Explosionsrisiko entstehen [1]. Diese Massnahme ist die Grundlage für weitere technische Sicherheitsvorkehrungen.
ADR-Sicherheitsanforderungen umsetzen
In geschlossenen Räumen, in denen sich brennbare Gase oder Dämpfe ansammeln könnten, ist entweder eine natürliche oder eine technische Belüftung erforderlich [5]. Das entspricht den ADR-Vorschriften für den Gefahrguttransport. Lagerräume und Transportbereiche mit gefährlichen Stoffen müssen umfassend bewertet werden, um Risiken zu minimieren, und entsprechende Schutzmassnahmen sind umzusetzen [8].
Gaslecks gezielt vorbeugen
Gase, die schwerer als Luft sind und sich am Boden sammeln, erfordern besondere Vorsicht. Lüftungsöffnungen oder Absaugpunkte sollten maximal 0,1 Meter über dem Boden angebracht werden [1][5]. Diese Positionierung verhindert, dass sich absinkende Gase am Boden sammeln und eine explosive Atmosphäre entsteht.
Ventilatoren und ihre Antriebe, die in explosionsgefährdeten Bereichen oder Abluftkanälen eingesetzt werden, müssen strenge Sicherheitsvorgaben erfüllen [5]. Eine fachgerechte Installation sorgt dafür, dass die Belüftung nicht selbst zur Zündquelle wird.
4. Ladungssicherungssysteme einbauen
Neben der richtigen Lagerung von Gasflaschen spielt ein durchdachtes Ladungssicherungssystem eine entscheidende Rolle für den sicheren Transport von Gefahrstoffen. Solche Systeme verhindern, dass Gefahrstoffe während der Fahrt verrutschen, umkippen oder beschädigt werden. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) betont: "Die Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse, auf der Schiene, mit Seilbahnen und auf Gewässern unterliegt nationalen und internationalen Vorschriften" [4]. Diese Sicherungssysteme sind keine freiwillige Zusatzoption, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil der Sicherheitsmassnahmen.
ADR-Sicherheitsanforderungen erfüllen
Gemäss den ADR-Vorschriften müssen Gebinde und Behälter besonders widerstandsfähig sein. Die Brandschutzrichtlinie «Gefährliche Stoffe» beschreibt es so:
"Gebinde, Behälter und Verpackungen müssen eine den betrieblichen Beanspruchungen genügende mechanische, thermische und chemische Widerstandsfähigkeit aufweisen. Sie haben die sichere Aufbewahrung und den Transport der Stoffe zu sichern." [5]
Ladungssicherungssysteme helfen dabei, diese Anforderungen auch in kritischen Situationen wie bei Vollbremsungen oder plötzlichen Ausweichmanövern zu erfüllen. Gasflaschen, Kanister und andere Behälter bleiben durch diese Systeme sicher an ihrem Platz.
Unfall- und Leckagerisiken minimieren
Ein zentraler Aspekt der Ladungssicherung ist der Schutz von Gasflaschen vor mechanischen Schäden und dem Umkippen [5]. Zurrgurte, Trennwände und spezielle Halterungen sorgen für eine stabile Fixierung. Sollte es dennoch zu einem Austreten von brennbaren Flüssigkeiten kommen, verhindern Auffangwannen oder dichte Fahrzeugböden, dass sich diese unkontrolliert ausbreiten [5].
Für brennbare Flüssigkeiten wie Benzin sind geprüfte Kunststoff- oder Metallkanister vorgeschrieben [1]. Werden grössere Mengen zwischen 26 und 100 Litern transportiert, sind nicht brennbare Schränke erforderlich [1]. Diese müssen fest im Fahrzeug verankert sein, um maximale Sicherheit zu gewährleisten.
5. ADR-Vorschriften einhalten
Die ADR-Vorschriften (Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route) sind das Fundament für den sicheren Transport von Gefahrgütern auf Schweizer Strassen. Sie bieten ein einheitliches System zur Klassifizierung und zum sicheren Umgang mit gefährlichen Gütern. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) spielt eine aktive Rolle in den entsprechenden UN-Unterausschüssen und im gemeinsamen RID/ADR-Ausschuss, um diese Sicherheitsstandards kontinuierlich weiterzuentwickeln [4]. Diese Regelungen ermöglichen den Einsatz von speziell zugelassenen Sicherheitslösungen.
ADR-Sicherheitsanforderungen erfüllen
ADR-Zertifizierungen, wie die GGUV und 1.8.6 RID/ADR, stellen sicher, dass Behälter mechanischen, thermischen und chemischen Belastungen standhalten. Ein Beispiel dafür ist das DT-Mobil Easy 210 l von PROTECTO, das für den Transport zum unmittelbaren Verbrauch gemäss ADR 1.1.3.1 c) zugelassen ist [7]. Diese Tanksysteme erfüllen alle relevanten Sicherheitsvorgaben und dürfen rechtmässig im Fahrzeug mitgeführt werden.
Spezialisierte Sicherheitsausrüstung verwenden
Mobile Tanksysteme wie das DT-Mobil Easy 210 l sind so konzipiert, dass sie die ADR-Anforderungen erfüllen. Sie verfügen über zertifizierte Polyethylen-Behälter, eine integrierte Halterung für die Zapfpistole, eine Druckausgleichsentlüftung und eine automatische Elektropumpe (12 V, 30 l/min), wodurch Leckagen effektiv verhindert werden [7]. Diese Systeme ergänzen die Massnahmen zur Ladungssicherung und bieten eine umfassende Lösung für den sicheren Transport von Gefahrstoffen.
Sichere Integration der Tanksysteme ins Fahrzeug
Moderne mobile Tanksysteme sind mit praktischen Funktionen wie Gabelstaplertaschen, Tragegriffen und speziellen Befestigungsoptionen ausgestattet. Diese sorgen dafür, dass die Tanks auch bei abrupten Bremsmanövern sicher im Fahrzeug fixiert bleiben [7].
6. Feuer und offene Flammen verbieten
Unfall- und Leckagerisiken minimieren
Gefahrstoffe wie Benzin gehören zu den hochentzündlichen Substanzen. Mit einem Flammpunkt von weniger als 23 °C ist Benzin deutlich gefährlicher als Leichtöl oder Diesel, deren Flammpunkt bei 60 °C oder höher liegt [1]. Aufgrund dieses niedrigen Flammpunkts reicht schon ein einzelner Funke, um eine Explosion auszulösen [1].
Zusätzliche Risiken entstehen durch austretende Gase wie Propan und Butan, die sich in Bodennähe ansammeln und so die Explosionsgefahr steigern [1]. In geschlossenen Fahrzeugräumen können diese Gase extrem gefährliche Gemische bilden. Deshalb dürfen Druckgaspatronen und Spraydosen niemals direkter Sonneneinstrahlung oder anderen Wärmequellen ausgesetzt werden [6][5]. Diese Beispiele verdeutlichen, warum die Einhaltung der ADR-Vorschriften so wichtig ist.
Anforderungen der ADR-Vorschriften umsetzen
Die ADR-Regelungen verlangen, dass sämtliche Zündquellen – einschliesslich offener Flammen, glühender Oberflächen sowie Funken durch elektrische, mechanische oder elektrostatische Entladungen – konsequent vermieden werden [5]. Im Fahrzeug bedeutet dies ein absolutes Verbot von offenem Feuer, Rauchen und ungeschützten Heizquellen wie Infrarotstrahlern [5].
Deutlich sichtbare Warnschilder müssen auf die Feuer- und Explosionsgefahren sowie das Rauchverbot hinweisen [5]. Diese Kennzeichnungen sind nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern dienen auch dazu, Fahrer und Mitarbeitende vor leichtsinnigen Handlungen zu schützen. Zudem dürfen Gefahrstoffe niemals in der Nähe von leicht entflammbaren Materialien gelagert werden [1][5].
sbb-itb-1a3835c
7. Zugelassene Verpackungen verwenden
ADR-Sicherheitsanforderungen erfüllen
Für Gefahrstoffverpackungen ist eine behördliche Zulassung oder KBS-Genehmigung gemäss RID/ADR 1.8.6 erforderlich [4]. Die grundlegenden Verpackungsrichtlinien basieren auf den UN-Mustervorschriften, bekannt als Orange Book [4]. Diese Vorgaben dienen dazu, Leckagen und Unfälle effektiv zu verhindern.
Unfall- und Leckagerisiken reduzieren
Verpackungen müssen robust genug sein, um mechanischen, thermischen und chemischen Belastungen standzuhalten. Nur so lassen sich die betrieblichen Anforderungen erfüllen und ein sicherer Transport gewährleisten [5]. Gefahrstoffe sollten immer fest verschlossen und nach Möglichkeit in ihrer Originalverpackung gelagert werden. Diese Massnahmen sind Teil der umfassenden Vorschriften des ADR (Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse) sowie der nationalen SDR (Schweizer Verordnung über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse) [3][4].
Spezialisierte Sicherheitsausrüstung richtig einsetzen
Für brennbare Flüssigkeiten sind Sicherheitsschränke nach der Norm SN EN 14470-1:2004 ideal geeignet [5]. Gasflaschen sollten in Schränken gelagert werden, die der Norm SN EN 14470-2:2006 entsprechen, da diese den notwendigen Brandschutz bieten [5]. Achte darauf, Transportboxen zu verwenden, die speziell für die jeweilige Gefahrstoffkategorie ausgelegt sind.
8. Fahrzeug gegen Wegrollen sichern
ADR-Sicherheitsanforderungen erfüllen
Ein Fahrzeug gegen Wegrollen zu sichern, ist entscheidend, um Unfälle und gefährliche Stofffreisetzungen zu verhindern, die sowohl Menschen als auch die Umwelt gefährden können [4]. Gemäss den ADR-Vorschriften müssen Fahrzeuge während des Be- und Entladens sowie in Standzeiten stabilisiert werden [4]. Diese Massnahme ergänzt andere Ladungssicherungs- und Schutzsysteme und ist unerlässlich, um mechanische Schäden zuverlässig zu vermeiden.
Unfall- und Leckagerisiken minimieren
Gasflaschen benötigen besonderen Schutz vor mechanischen Schäden und dem Umkippen [1][5]. Ein nicht gesichertes Fahrzeug stellt ein erhebliches Risiko dar: Es gefährdet die Ladung und kann Leckagen, chemische Reaktionen oder sogar Explosionen verursachen [1][5]. Daher ist es wichtig, das Fahrzeug sowohl vor dem Verlassen als auch während des Be- und Entladens sorgfältig zu sichern.
Sicherheitsausrüstung richtig verwenden
Moderne mobile Tanks, wie etwa die «Mobile Dieseltankanlage Typ DT-Mobil Easy 210 l», sind mit speziellen Vertiefungen für Ratschen-Zurrgurte ausgestattet, die ein Verrutschen der Ladung effektiv verhindern [7]. Diese Systeme sind gemäss ADR 1.1.3.1 c) für den Transport zum unmittelbaren Verbrauch zugelassen [7].
9. Kennzeichnung und Dokumentation überprüfen
ADR-Sicherheitsanforderungen einhalten
Die richtige Kennzeichnung und Dokumentation sind gesetzlich vorgeschrieben und unverzichtbar für den sicheren Transport von Gefahrstoffen. Der Gefahrguttransport orientiert sich an den ADR-Standards, die auf den internationalen UN-Modellvorschriften basieren [4]. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Vorschriften ist die Klassifizierung, Kennzeichnung und Verpackung gemäss dem Global Harmonized System (GHS). Dazu gehört auch der Einsatz von GHS-Gefahrenpiktogrammen [5]. Diese Vorgaben ergänzen die bereits beschriebenen Sicherheitsmassnahmen und tragen entscheidend zur Risikominderung bei.
Risiken durch Unfälle und Leckagen reduzieren
Falsche oder unvollständige Kennzeichnungen können schwerwiegende Folgen haben. Sie führen oft zu unsachgemässer Handhabung, falscher Lagerung und fehlender Vorbereitung auf Notfälle. Das erhöht die Gefahr von Unfällen, Leckagen und Umweltbelastungen während des Transports erheblich [5]. Sicherheitsdatenblätter und Frachtpapiere spielen hier eine zentrale Rolle, da sie wichtige Informationen zu Gefahren, der richtigen Handhabung und Notfallmassnahmen bereitstellen.
Da Transportvorschriften kontinuierlich überarbeitet und angepasst werden, ist es entscheidend, Kennzeichnungen und Dokumentationen regelmässig zu prüfen. Nur so lassen sich die Einhaltung der aktuellen Vorgaben und ein hohes Sicherheitsniveau gewährleisten [4]. Bei Unsicherheiten bezüglich der Klassifizierung oder Zulassung gefährlicher Güter können Sie sich an die zuständigen Behörden wie das Bundesamt für Verkehr (BAV) wenden, um Klarheit zu schaffen.
10. Modulare Lagerungssysteme von Fahrzeugeinrichtung Schweiz einbauen

ADR-Sicherheitsanforderungen erfüllen
Die modularen Lagerungssysteme von Fahrzeugeinrichtung Schweiz bieten eine praktische Lösung, die den aktuellen ADR-Vorschriften gerecht wird. Diese Systeme sind so konzipiert, dass sie bei Änderungen der Vorschriften flexibel erweitert werden können [4]. So bleibt die Einhaltung der Sicherheitsstandards auch in Zukunft gewährleistet.
Unfall- und Leckagerisiken minimieren
Unsachgemässe Lagerung gefährlicher Stoffe kann schwerwiegende Folgen wie Brände, Explosionen oder Umweltschäden nach sich ziehen [1]. Fahrzeugeinrichtungen mit integrierten Ladungssicherungssystemen und speziell entwickelten Halterungen sorgen dafür, dass Gefahrstoffbehälter auch bei abruptem Bremsen oder in Kurven sicher an ihrem Platz bleiben. Mit modularen Systemen lässt sich diese Sicherheit noch weiter erhöhen, wodurch potenzielle Risiken deutlich reduziert werden.
Spezialisierte Sicherheitsausrüstung korrekt einsetzen
Neben der sicheren Fixierung im Fahrzeug müssen Behälter für Gefahrstoffe mechanischen, thermischen und chemischen Belastungen standhalten, um eine sichere Lagerung und einen gefahrlosen Transport zu ermöglichen [5]. Modulare Regalsysteme bieten nicht nur eine sichere Unterbringung für zugelassene Verpackungen, sondern helfen auch, die Ladung übersichtlich zu organisieren. Mit TÜV-zertifizierten Materialien, rutschfesten Böden und robusten Wandverkleidungen wird zusätzlicher Schutz geboten, insbesondere bei möglichen Leckagen.
Fazit
Die sichere Lagerung von Gefahrstoffen im Fahrzeug ist nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern auch entscheidend, um Unfälle zu vermeiden. In der Schweiz ereignen sich jährlich rund 70'000 Unfälle im Zusammenhang mit innerbetrieblichem Transport und Lagerung – das sind 30 % aller Berufsunfälle [8]. Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es ist, Sicherheitsmassnahmen konsequent umzusetzen, um Menschen, die Umwelt und Unternehmen zu schützen.
"Bei der Lagerung brennbarer Flüssigkeiten oder giftiger Chemikalien müssen verschiedene Richtlinien und Gesetze beachtet werden, um die Sicherheit von Mitarbeitern und Umwelt garantieren zu können." – DEKRA [9]
Die Einhaltung geltender Vorschriften wie ADR und Brandschutzvorgaben ist dabei unerlässlich. Dazu gehören funktionierende Belüftungssysteme, eine professionelle Ladungssicherung und zugelassene Verpackungen. Mit modularen Lösungen, wie sie von Fahrzeugeinrichtung Schweiz angeboten werden, bleibt man flexibel und regelkonform. Diese Systeme sind so konzipiert, dass sie sich an neue Vorschriften anpassen und gleichzeitig höchste Sicherheitsanforderungen erfüllen.
Es lohnt sich, in zertifizierte Ausrüstung und regelmässige Schulungen zu investieren. Eine korrekte Dokumentation, passende Schutzausrüstung und durchdachte Lagerungssysteme reduzieren Risiken und sorgen für einen langfristig sicheren Betrieb. Wer diese Massnahmen konsequent umsetzt, minimiert betriebliche Risiken und schafft eine sichere Arbeitsumgebung.
FAQs
Wie sorgt man für eine sichere Belüftung bei der Lagerung von Gefahrstoffen im Fahrzeug?
Eine sichere Belüftung im Fahrzeug spielt eine wichtige Rolle, um schädliche Dämpfe abzuleiten und deren Konzentration niedrig zu halten. Dies lässt sich durch die Nutzung von fest installierten Abluftsystemen oder Lüftungsschächten erreichen.
Damit diese Systeme zuverlässig arbeiten, ist es wichtig, sie regelmässig zu warten. So sorgen Sie nicht nur für die Sicherheit der Fahrzeuginsassen, sondern stellen auch sicher, dass die gesetzlichen Sicherheitsvorschriften in der Schweiz eingehalten werden.
Welche ADR-Vorschriften gelten für den sicheren Transport von Gefahrstoffen im Fahrzeug?
Beim Transport von Gefahrstoffen mit einem Fahrzeug müssen die ADR-Vorschriften genau beachtet werden. Dazu zählt unter anderem die korrekte Klassifizierung der Gefahrgüter, die Nutzung zugelassener Behälter und die klare Kennzeichnung mit Gefahrzetteln und Piktogrammen.
Ebenso wichtig ist es, die erforderlichen Beförderungspapiere stets mitzuführen. Das Fahrpersonal muss eine gültige ADR-Schulung absolviert haben, und die maximal erlaubten Mengen dürfen keinesfalls überschritten werden. Für zusätzliche Sicherheit sollten zudem Schutzausrüstung und eine Notfallausrüstung im Fahrzeug vorhanden sein, um im Falle eines Unfalls schnell und effektiv handeln zu können.
Welche Ausrüstung ist für die sichere Lagerung von Gefahrstoffen im Fahrzeug erforderlich?
Für die sichere Lagerung von Gefahrstoffen im Fahrzeug sind einige Sicherheitsmassnahmen unverzichtbar. Dazu zählen spezielle Gefahrstoffschränke, die den gesetzlichen Vorschriften entsprechen, sowie Auffangwannen, die austretende Flüssigkeiten sicher auffangen können.
Ebenfalls wichtig ist das Mitführen geeigneter Schutzausrüstung wie Handschuhe, Atemschutzmasken und Schutzkleidung, um sich im Umgang mit Gefahrstoffen zu schützen. Für den Brandschutz sollten ein Feuerlöscher und ein Rauchmelder stets einsatzbereit sein, damit im Ernstfall schnell reagiert werden kann.
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