Fahrzeugeinrichtung Schweiz

Fahrzeugeinrichtung nachrüsten oder ins neue Fahrzeug übertragen

Eine Fahrzeugeinrichtung ist bei uns kein abgeschlossenes Projekt: Einzelne Komponenten lassen sich jederzeit nachrüsten — vom Zurrpunkt ab CHF 45 bis zur zusätzlichen Regalzeile im bestehenden Raster, meist am selben Tag erledigt. Und beim Fahrzeugwechsel ziehen rund 80 Prozent der Komponenten mit ins neue Fahrzeug um; der Umbau kostet 30 bis 40 Prozent einer Neuanschaffung und passiert übers Wochenende.

Blick durch die offene Seitentür auf einen Schubladenblock im Laderaum, auf dem Dach ein Träger mit Leiter

Nachrüsten

Was sich im Bestandsfahrzeug nachrüsten lässt

Das Fahrzeug fährt schon, es fehlt nur etwas darin: der Zurrpunkt für die neue Maschine, der Träger für die Leiter, der Boden, der nicht mehr rutscht. Jede Zeile führt zur Seite mit den Details — montiert wird auch einzeln, ohne Mindestbestellung.

  • Die neue Maschine

    Schwerer als alles bisher — sie braucht ihren eigenen Zurrpunkt und ein Fach, aus dem sie ohne Heben gleitet.

  • Die zweite Person im Fahrzeug

    Mehr Koffer, mehr Verbrauchsmaterial: Zusätzliche Tablare und Fachböden wachsen im Raster mit dem Team mit.

  • Der erste Winter

    Nasse Sohlen auf glattem Blech: Spätestens jetzt zahlt sich die rutschfeste Bodenplatte aus — und Licht im Laderaum.

Wandverkleidung
ab CHF 380
Schubladen, Tablare, Arbeitsplatte
nach Zeichnung

Richtpreise inklusive Montage, Stand August 2026. Die meisten Nachrüstungen sind in Stunden erledigt — das Fahrzeug ist auf Wunsch am selben Tag zurück im Einsatz, grössere Erweiterungen übernehmen wir am Wochenende.

Modular

Das Raster nimmt jede Erweiterung auf — auch Jahre später

Regale, Schubladen und Halterungen sitzen im selben Lochraster wie am ersten Tag. Wer heute mit Bodenplatte und einer Regalzeile startet, hängt nächstes Jahr den Schubladenblock dazu und übernächstes die Arbeitsplatte — ohne Umbau am Bestand, ohne dass Bohrlöcher zurückbleiben. So verteilt sich die Investition, statt auf einmal anzufallen.

Auch fürs Nachrüsten gilt: Zuerst kommt die Zeichnung des neuen Laderaums — sie zeigt, wo das neue Modul sitzt und was an Ladefläche bleibt. Wer sein Fahrzeug nicht entbehren kann, nutzt den Abhol- und Bringservice: Wir holen den Transporter im Betrieb ab und stellen ihn erweitert wieder hin.

Steckt schon ein System eines anderen Herstellers im Fahrzeug, prüfen wir zuerst Zustand und Ersatzteillage. Manchmal lässt es sich sinnvoll ergänzen — oft ist der gezielte Teilersatz im eigenen Raster aber günstiger als die Suche nach abgekündigten Komponenten. Beides rechnen wir vor, bevor Sie sich entscheiden.

Regalzeile mit beschrifteten Kleinteilboxen, Lochwand mit Gehörschutz und montiertem Schraubstock im Laderaum

Fahrzeugwechsel

Der Umzug ins neue Fahrzeug, Schritt für Schritt

Beide Fahrzeuge stehen dafür ein Wochenende bei uns — das alte zum Ausbau, das neue zum Einbau. Den Termin legen wir auf Händlerübergabe und Rückgabefrist, damit dazwischen kein Arbeitstag ohne eingerichtetes Fahrzeug liegt.

  1. Neuen Laderaum vermessen

    Bevor das alte Fahrzeug leergeräumt wird, entsteht die angepasste Zeichnung: Radstand, Innenhöhe und Befestigungspunkte des neuen Fahrzeugs, Ihre Module darin.

  2. Ausbau im alten Fahrzeug

    Die Einrichtung wird zerlegt und ausgebaut — rückstandsfrei, weil nie gebohrt wurde. Das alte Fahrzeug geht sauber in Rückgabe oder Verkauf.

  3. Module prüfen und reinigen

    Jeder Auszug, jede Verriegelung, jeder Träger wird geprüft; Verschleissteile ersetzen wir, bevor sie im neuen Fahrzeug Ärger machen.

  4. Einbau mit neuer Bodenplatte

    Bodenplatte und Zuschnitte entstehen neu fürs neue Fahrzeug, die Module ziehen ein — übers Wochenende, damit kein Arbeitstag verloren geht.

Weil über die Serienbefestigungspunkte montiert wird, bleibt die Typengenehmigung des Fahrzeugs unberührt — massgebend sind die Regeln, die das Bundesamt für Strassen für Ladung und Sicherung ohnehin vorgibt. Das gilt für den Umbau genauso wie für den ersten Einbau.

Der Umzug in Zahlen

der Komponenten ziehen mit um
80 %
einer Neuanschaffung kostet der Umzug
30–40 %
werden fürs neue Fahrzeug gefertigt
Boden + Zuschnitte
steht das Fahrzeug — nicht länger
ein Wochenende

Voraussetzung ist ein intaktes System im kompatiblen Raster — das prüfen wir vor der Offerte, nicht auf dem Montagetermin. Ihre bestehende Planungszeichnung dient als Grundlage; neu vermessen wird nur, was sich am Fahrzeug ändert.

Offen gesagt

Wann Nachrüsten die falsche Antwort ist

Nicht jedes System verdient eine Erweiterung. Sind die Führungen verschlissen, die Träger korrodiert oder stammt die Einrichtung aus einem Raster, für das es keine Teile mehr gibt, wird das Nachrüsten teurer als sein Nutzen. Dann rechnen wir die Alternativen offen vor: die Wege zur gebrauchten Einrichtung ab CHF 1'500 — oder Neuware, für die sämtliche Richtpreise mit Beispielen offenliegen. Die Empfehlung kommt vor dem Termin; niemand steht am Montagmorgen vor einer Überraschung.

Leasing: ausbauen vor der Rückgabe

Läuft das Leasing aus, bauen wir die Einrichtung vor der Rückgabe aus. Weil nie in die Karosserie gebohrt wurde, bleiben keine Spuren — und damit keine Rückbau- oder Schadenskosten in der Schlussabrechnung.

Die Module ziehen direkt ins Folgefahrzeug um. So überlebt dieselbe Einrichtung mehrere Leasingzyklen, statt mit jedem Vertrag neu gekauft zu werden.

Häufige Fragen

Die häufigsten Fragen zu Erweiterung und Fahrzeugwechsel — inklusive der Fälle, in denen wir vom Umbau abraten.

Kann ich meine bestehende Fahrzeugeinrichtung erweitern?

Ja — dafür ist das modulare Raster gebaut. Zusätzliche Schubladen, Fachböden, Koffertablare oder eine Arbeitsplatte fügen sich auch Jahre später in die bestehende Regalzeile ein, ohne dass etwas herausgerissen wird. Systeme anderer Hersteller prüfen wir vorher auf Zustand und Kompatibilität — und sagen offen, wenn eine Erweiterung nicht sicher machbar ist.

Was kostet das Nachrüsten einzelner Komponenten?

Einzelne Zurrpunkte gibt es ab CHF 45, einen Dachträger ab CHF 280, eine Wandverkleidung ab CHF 380, die rutschfeste Bodenplatte ab CHF 450 — Montage jeweils inbegriffen. Die meisten dieser Arbeiten sind in Stunden erledigt, das Fahrzeug ist auf Wunsch am selben Tag zurück im Einsatz.

Wie läuft der Umzug der Einrichtung in ein neues Fahrzeug ab?

In vier Schritten: Wir vermessen den neuen Laderaum und passen die Zeichnung an, bauen die Einrichtung im alten Fahrzeug aus, prüfen und reinigen die Module und montieren sie im neuen Fahrzeug — mit neuer Bodenplatte und frischen Zuschnitten. Das Ganze passiert übers Wochenende: Freitagabend bringen, Montagmorgen abholen.

Welche Teile ziehen beim Fahrzeugwechsel nicht mit?

Fahrzeugspezifisch gefertigte Teile: die Bodenplatte und die Zuschnitte, die auf Radstand, Radkasten und Türausschnitte des alten Fahrzeugs gepasst haben. Das sind die rund 20 Prozent, die neu entstehen. Regale, Schubladen, Koffer und Halterungen — etwa 80 Prozent der Komponenten — wandern mit ins neue Fahrzeug.

Muss ein Umbau geprüft oder eingetragen werden?

Bei unserer Montage nicht: Befestigt wird über die Serienbefestigungspunkte des Herstellers oder mit Klebe- und Klemmtechnik, ohne Bohrung in die tragende Struktur — die Typengenehmigung des Fahrzeugs bleibt unberührt. Gelten muss dafür dieselbe Regel wie immer: Die Ladung ist nach Strassenverkehrsgesetz zu sichern, auch im umgebauten Fahrzeug.

Lohnt sich der Umzug auch bei einer älteren Einrichtung?

Wenn Raster und Zustand stimmen, ja — das System ist auf mehrere Fahrzeuggenerationen ausgelegt. Sind Führungen verschlissen oder Träger korrodiert, rechnen wir ehrlich vor, ob sich der Umzug noch lohnt: Aufbereitete Einrichtungen gibt es ab CHF 1’500, eine neue Grundausstattung ab CHF 3’000. Die Antwort kommt vor dem Termin, nicht danach.

Sagen Sie uns, was fehlt — oder was wechselt

Ein fehlender Zurrpunkt oder der ganze Fahrzeugwechsel: Schildern Sie uns die Situation, Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden eine Offerte mit Preisen und Terminvorschlag.

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