Fahrzeugeinrichtung Schweiz

Fahrzeugeinrichtung für den VW Transporter

Der neue VW Transporter ist ein anderes Fahrzeug als der T6.1: Ford baut ihn auf der Plattform des Transit Custom, zwischen den Radkästen ist er 148 Millimeter breiter. Wir richten beide Generationen ein, übers Wochenende und ab CHF 3’000 für die Grundausstattung. Wie das aussieht, zeigen zwei neue Transporter der Högg Liftsysteme AG weiter unten.

Neuer VW Transporter mit geöffneter Heckklappe: links Lochwände, rechts ein Regal mit Schubladen und ein roter Schraubstock
Neuer Transporter für einen Nutzfahrzeughändler · Einrichtung und Foto: KINTEC

Laderaum

Wie gross ist der Laderaum im VW Transporter?

Den neuen Transporter gibt es als Kastenwagen in zwei Längen mit 5,8 und 6,8 Kubikmetern, den T6.1 gab es in drei Varianten bis 9,3 Kubikmeter. Der grösste Unterschied für die Einrichtung liegt zwischen den Radkästen: 1’392 Millimeter beim neuen, 1’244 beim T6.1.

Neuer VW Transporter (T7), Kastenwagen mit Normaldach
VarianteRadstandAussenlängeLadelänge am BodenLaderaumhöheVolumenSchiebetür (B × H)
L13’100 mm5’050 mm2’602 mm1’386 mm5,8 m³1’030 × 1’301 mm
L23’500 mm5’450 mm3’002 mm1’385 mm6,8 m³1’030 × 1’301 mm

Herstellerangaben Volkswagen Nutzfahrzeuge (Preisliste Transporter Kastenwagen Schweiz 05/2026, Baumasszeichnungen). Breite 1’777 mm, zwischen den Radkästen 1’392 mm, Hecköffnung 1’400 × 1’316 mm. Gleiche Masse für Diesel, Plug-in-Hybrid und e-Transporter.

VW Transporter T6.1, Kastenwagen
VarianteRadstandAussenlängeLadelänge am BodenLaderaumhöheVolumenSchiebetür (B × H)
KR Normaldach3’000 mm4’904 mm2’572 mm1’410 mm5,8 m³1’017 × 1’282 mm
LR Normaldach3’400 mm5’304 mm2’975 mm1’410 mm6,7 m³1’017 × 1’282 mm
LR Hochdach3’400 mm5’304 mm2’975 mm1’940 mm9,3 m³1’017 × 1’282 mm

Herstellerangaben Volkswagen Nutzfahrzeuge (Technische Zeichnung T6.1 Kastenwagen 08/2020, Aufbaurichtlinie 11/2023). Breite 1’700 mm, zwischen den Radkästen 1’244 mm. Ladelänge ohne Trennwand gemessen.

Was sich mit dem neuen Transporter geändert hat

Ford baut den neuen Transporter im türkischen Kocaeli, gemeinsam mit dem Transit Custom. Der Laderaum ist breiter geworden, und ab Werk trennt eine hohe Metallwand mit Fenster die Kabine ab. Ein Hochdach, wie es der T6.1 hatte, hat VW für den neuen L2 angekündigt; die Schweizer Preisliste führt es noch nicht.

Heckklappe oder Flügeltüren

Bei beiden Generationen ist die Heckklappe Serie, Flügeltüren gibt es als Option und beim Hochdach ab Werk. Die Klappe hält den Regen ab, braucht aber Platz hinter dem Fahrzeug. Wer oft vor einer Wand oder an der Rampe lädt, nimmt die Türen. Die Einrichtung im Heck planen wir danach.

Einrichtung

Von Schiebetür und Heck aus greifbar

Im Transporter mit Normaldach arbeitet niemand aufrecht, geladen wird von aussen. Deshalb zählt, was sich von der Schiebetür und vom Heck aus greifen lässt: Schubladen, die ganz herausfahren, Koffer in Griffhöhe, ein Schraubstock, der sich aus dem Laderaum ziehen lässt. Beim neuen Transporter bleibt dank der breiteren Radkästen mehr Gang zwischen zwei Regalzeilen.

Die Fahrerseite bekommt die lange Zeile mit Regalwannen und Koffern, die Beifahrerseite an der Schiebetür Schubladen, die vom Trottoir aus erreichbar sind. Für Profile und Rohre gibt es beim neuen L2 eine Durchladefunktion bis 3’450 Millimeter Länge, gekoppelt an bestimmte Sitzpakete; alternativ planen wir eine ausziehbare Rinne wie im Beispiel unten.

Ab Werk hat der neue Transporter sechs Zurrösen beim L1 und acht beim L2, gegen Aufpreis stärkere Ösen und Zurrschienen. Aufs Dach dürfen 170 Kilogramm, Träger inbegriffen; der passende abschliessbare Dachträger für Leitern gehört in dieselbe Planung wie der Laderaum.

  • Schiebetür rechts ab Werk, links als Option
  • Trennwand aus Metall mit Fenster beim neuen Transporter ab Werk
  • Schraubstock auf Auszug statt fest im Laderaum
  • Rinne für Langmaterial, ausziehbar bis rund drei Meter
  • e-Transporter: gleicher Laderaum, Batterie im Boden

Unser Kundenprojekt

Zwei neue Transporter für die Högg Liftsysteme AG

Die Högg Liftsysteme AG baut und wartet Treppen- und Plattformlifte. Für ihre Monteure hat sie bei uns die Einrichtung für zwei neue Transporter L2 bestellt, produziert hat KINTEC.

Auf der Fahrerseite stehen über den Radkästen Regalwannen mit Trennstegen und Antirutschmatten, vier Kunststoffkoffer und eine Rinne für Langmaterial, die sich von 1’775 auf 3’042 Millimeter ausziehen lässt. Auf der Beifahrerseite sitzen ein Schraubstock mit 125 Millimetern Backenbreite auf ausziehbarer Halterung, ein Schubkasten mit drei Schubladen, vier weitere Koffer und zwei Regalwannen. Die Fahrerseite wiegt 71, die Beifahrerseite 81 Kilogramm.

Zum Vergleich unten ein T6.1, den unser Produktionspartner KINTEC für ein Heizungsunternehmen ausgebaut hat: gegenüber der Schiebetür eine Regalzeile mit Schubladen, Sortimentskästen und Fachböden, darunter eine Zurrschiene mit Spanngurt.

Fahrzeuge
2 × VW Transporter T7 L2H1
Einsatz
Montage und Service von Liften
Gewicht der Einrichtung
rund 155 kg
Högg-Transporter von hinten: links Regal mit Kunststoffkoffern hinter der Lochwand, rechts Schubkasten mit drei Schubladen, vier Koffer und ein blauer Schraubstock auf ausziehbarer Halterung
Blick durch die Schiebetür eines VW T6.1: Regalzeile mit Schubladen, Sortimentskästen und Fachböden
Oben: Transporter T7 der Högg Liftsysteme AG, unser Kundenprojekt, Produktion KINTEC · Unten: T6.1 eines Heizungsbetriebs, Einrichtung und Foto KINTEC

Einbau

Nutzlast: was nach dem Einbau bleibt

Der neue Transporter L2 mit Diesel darf laut Schweizer Preisliste 999 bis 1’136 Kilogramm laden, der L1 820 bis 957 Kilogramm, der e-Transporter 917 bis 1’166. Nach der Einrichtung im Högg-Fahrzeug bleiben einem L2 mit Diesel also rund 850 bis 980 Kilogramm für Material und Werkzeug. Das Gewicht je Fahrzeugseite steht in jeder Offerte, damit die Rechnung vor dem Einbau aufgeht.

Beim e-Transporter und beim Plug-in-Hybrid liegt die Hochvoltbatterie im Boden, dort gelten Bohrverbote. Wir planen die Befestigung deshalb nach der Aufbaurichtlinie von VW und bohren nicht in den Boden. Dass der neue Transporter bei Ford Otosan in Kocaeli gefertigt wird, hat für die Einrichtung einen Vorteil: Sie passt auch in den Ford Transit Custom.

Einbau und Preis

Einen Transporter richten wir in einem Wochenende ein; Sie bringen ihn am Freitag, am Montag fährt er eingerichtet los. Wie der Ablauf der Wochenendmontage aussieht, steht auf der Montageseite.

Die Grundausstattung beginnt bei CHF 3’000, ein Regalsystem bei CHF 4’000, eine Komplettlösung mit beiden Seiten kostet CHF 8’000 bis 15’000, Zeichnung und Montage inbegriffen. Auf Komponenten und Montage gelten drei Jahre Vollgarantie.

Baugleich: Ford Transit Custom

Radstände, Längen und Radkästen des neuen Transporter und des Transit Custom ab 2023 sind gleich. Eine Einrichtung zieht beim Wechsel zwischen den beiden mit. Die Masse beider Custom-Generationen und ein weiteres Beispiel zeigt die Seite zum Transit Custom alter und neuer Bauart.

Häufige Fragen

Die häufigsten Fragen zu Generationen, Laderaum, Hochdach und Gewicht beim VW Transporter.

Passt eine Einrichtung aus dem T6.1 in den neuen VW Transporter?

Nur zum Teil. Der neue Transporter (T7) ist ein anderes Fahrzeug: Ford baut ihn auf der Plattform des Transit Custom, zwischen den Radkästen misst er 1’392 statt 1’244 Millimeter. Schubladen, Fachböden und Koffer lassen sich übernehmen, Seitenteile, Befestigungen und Bodenplatte fertigt Fahrzeugeinrichtung Schweiz für den T7 neu. Beim Fahrzeugwechsel ziehen so rund 80 Prozent der Komponenten mit.

Wie gross ist der Laderaum im neuen VW Transporter?

Der neue VW Transporter ist als Kastenwagen in zwei Längen lieferbar. Der L1 hat 2’602 Millimeter Ladelänge am Boden und 5,8 Kubikmeter, der L2 3’002 Millimeter und 6,8 Kubikmeter. Breit ist der Laderaum 1’777 Millimeter, zwischen den Radkästen 1’392 Millimeter. Die Masse gelten für Diesel, Plug-in-Hybrid und e-Transporter.

Gibt es den neuen VW Transporter mit Hochdach?

VW hat für den Transporter L2 ein Hochdach mit 9,0 Kubikmetern angekündigt. Die Schweizer Preisliste vom Mai 2026 führt den Kastenwagen aber nur mit Normaldach; VW Österreich nennt als Bestellstart voraussichtlich Ende 2026. Den T6.1 gab es als Kastenwagen mit langem Radstand und Hochdach, mit 1’940 Millimetern Innenhöhe und 9,3 Kubikmetern.

Heckklappe oder Flügeltüren beim VW Transporter?

Bei T6.1 und T7 ist die Heckklappe Serie, Flügeltüren sind als Option bestellbar, beim Hochdach gehören sie zur Serie. Unter der Klappe steht man bei Regen trocken, braucht hinter dem Fahrzeug aber Platz zum Öffnen. Flügeltüren lassen sich auch vor einer Wand oder an der Rampe öffnen. Für die Einrichtung ändert sich vor allem die Belegung des Hecks.

Wie viel wiegt eine Einrichtung im VW Transporter?

Die beidseitige Einrichtung, die Fahrzeugeinrichtung Schweiz für zwei VW Transporter T7 L2 der Högg Liftsysteme AG geliefert hat, wiegt rund 155 Kilogramm: 71 auf der Fahrerseite, 81 auf der Beifahrerseite mit Schraubstock und Schubkasten, 3 Kilogramm Zubehör. Ein T7 L2 mit Diesel darf ab Werk 999 bis 1’136 Kilogramm laden.

T6.1 oder neuer Transporter?

Ob T6.1 mit Hochdach oder neuer L2: Mit Generation, Länge und Ihrer Werkzeugliste planen wir die Einrichtung oder den Umzug der bestehenden. Die Offerte kommt innerhalb von 24 Stunden.

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Günstiger Preis bedeutet bei uns nicht billige Qualität. Unsere Systeme werden von KINTEC GmbH produziert – mit über 25 Jahren Erfahrung einer der führenden europäischen Hersteller.

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